Ich will nicht anders sein... es gibt so viele andere
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Widerlich und peinlich - welcome to my world

Tja, die nächste große Einsicht: ich finde mich selbst widerlich und peinlich. Deswegen will ich am liebsten gar nicht gesehen werden. Menschen die freiwillig mit mir umgehen müssen doch einen an der Klatsche haben. Oder blind sein. Oder halt irgendwas von mir wollen. Aber gut, all diese Gedanken helfen mir nicht weiter, also Schwamm drüber.

Klingt ein bisschen leichtfertig, aber darum gehts im Prinzip. Rausfinden welche beschissenen Gedanken sich so tief in deinem Hirn verwurzelt haben dass du sie selbst glaubst. Und diese Gedanken dann "herausfordern", im Prinzip redest du dir dann einfach das Gegenteil ein. Genauso wie irgendjemand, dein Bruder zum Beispiel, dir früher mal weismachen konnte dass du hässlich und dumm bist, kannst du dir selbst jetzt einreden wie schön und schlau du bist. Und dann wird alles besser. Hoffentlich.
4.4.13 18:22


Juli

Ich kann das einfach nicht, so'n Freundschafts-ding. Das hab ich doch nie gelernt. Was erwarten denn alle von mir? Ich weiß ja nicht einmal ob ich das selbst überhaupt will. Und ob sie das will.
Und es ist so viel passiert - da kann ich nicht einfach "Schwamm drüber" sagen. Das wäre unfair mir selbst gegenüber. Und ihr eigentlich auch.

Im Nachhinein betrachtet sieht alles eher aus wie eine Zweckbeziehung - und zufällig hatten wir recht ähnliche Probleme, konnten uns damit gegenseitig ein bisschen aus dem Schlamassel helfen.

Und dann dieser behinderte Brief. Ich weiß nichtmal wo er jetzt liegt. Müsste ihn eigentlich nochmal lesen. Aber das lässt sich nicht einfach so aus der Welt schaffen.

Und jetzt lasse ich mir nicht auch noch die Schuld in die Schuhe schieben dass ich mich nie melden würde. Wie sollte ich das denn bitte bewerkstelligen mit so viel beschissener Angst?

Hab Lust die Nacht nicht zu schlafen. Ich sollte nicht mehr Radfahren, schon gar nicht mit Hund. Dafür habe ich zu viel getrunken. Aber ein Spaziergang entlang dem Rundweg - dafür ist es nicht zu spät. Bisschen Herbstnachtluft schnuppern. Wind um die Nase. Nieselregen im Gesicht. Herrlich. Nur nicht mehr nachdenken müssen. Nie mehr am liebsten.
13.11.12 22:59


13.11.12 21:39


Warum eigentlich

Nun sind es beinahe schon sieben Jahre seit ich den ersten Eintrag hier geschrieben habe. Verrückt. Ungefähr 30% meines Lebens. Und ich sitz immer noch hier am Computer. Naja gut, mittlerweile in einem anderen Land. Aber so unglaublich viel scheint sich nicht verändert zu haben. Ich hab ein Glas mit Alkohol vor mir stehen und das letzte Mal dass ich mich selbst verletzt habe ist auch weniger als ein Jahr her. Beschissen eigentlich. Und dumm. Vor allem dumm finde ich mich selbst. Dass ich das noch nicht auf die Reihe gekriegt habe.

Wenn ich alles hier so zurücklese werde ich eigentlich unglaublich traurig. Dann sehe ich ein kleines Mädchen vor mir, das furchtbar einsam und hilflos ist. Und keiner sieht es. Und sie hat so viel Angst davor, anders zu sein, dass sie sich auch nicht traut jemandem etwas zu sagen.

Verdammte Scheiße, warum habt ihr mir das angetan? Wisst ihr eigentlich was ihr angerichtet habt?
18.10.12 22:17


Wiederholung

Ich hab jemanden kennen gelernt.

Und ich habe wieder beschissene Angst. Vor allem. Angst vor dem was ich tun, sagen oder denken könnte. Ein bisschen Angst vor ihm. Angst dass es sowieso nichts wird. Angst dass ich wegen letzterem jetzt schon die Flinte ins Korn werfe ohne es überhaupt zu probieren.

Ich denke noch eine Niederlage könnte ich jetzt nicht verkraften. Obwohl es doch recht gut aussieht. Aber ich habe schon wieder die Neigung, das nicht zuzulassen.

Vielleicht sollte ich es ihm einfach sagen, dass ich Angst habe. Aber dann habe ich wieder Angst dass er gerade deswegen lieber nichts mehr mit mir zu tun haben möchte.

Warum kann ich nicht einfach mal zuversichtlich sein? Die Momente genießen? Das Vermissen "schön" finden? Warum muss ich gleich wieder daran denken dass ich verletzt und verlassen werde? Dass ich dem Druck nicht stand halte? Darüber nachdenken was ich mache wenn ich dann wieder allein bin? Warum nicht das Zusammensein genießen?

J. wird in der nächsten Woche alle Hände voll zu tun haben um mich zusammen zu halten. Ich wünsche mir, dass sie es schafft.
17.8.11 02:28


Es ist still in meinem Kopf

Die Musik ist laut, der Bass dröhnt, meine Füße vibrieren leicht weil sie rechts und links neben dem Subwoofer unter meinem Schreibtisch stehen.

Draußen scheint die Sonne, mir ist kalt.

Alle halbe Stunde kommt mein Hund ins Zimmer, setzt sich neben mich, stupst mit der Nase mein Bein an. Manchmal legt er seinen Kopf auf meinen Oberschenkel. „Gehen wir raus?“ scheint er zu fragen. „Nein, später. Okay?“ sage ich. „Jetzt?“ fragt er als er nach einer halben Stunde wiederkommt. Ich vertröste ihn.

Die Zeit vergeht ohne dass ich es merke. Ich will rauchen und gehe in den Hinterhof. Mein Hund bellt kurz die anderen Hunde in den anderen Hinterhöfen an, ich stelle ihn ruhig. In der Sonne ist es heiß und ich ziehe meinen Pullover aus.

Als ich aufgeraucht habe und wieder ins Haus gehe fällt mir auf dass ich noch nichts gegessen habe heute. Ich mache den Kühlschrank auf, schaue hinein, schließe ihn wieder. Ich habe keinen Hunger. Ich schenke mir ein Glas Leitungswasser ein, trinke einen Schluck, lasse es auf dem Esstisch stehen und gehe wieder hoch.

Keine neuen Emails, keine Nachricht bei Skype, nichts Neues bei Facebook. Ich mache wieder Musik an, die meine Stille übertönt. Ich spiele Sudoku, Solitaire, löse Online-Rätsel.

Die Gedanken beginnen wieder zu kreisen. Um Einsamkeit, vor allem. Ich hole mir ein Bier. Es ist nach fünf Minuten leer. Nein, ich bin nicht Magersüchtig, ich esse einfach nicht, habe keinen Appetit, vergesse gelegentlich, etwas zu essen.

Der Abend verstreicht, ich höre Musik, surfe im Internet umher. Neben mir auf dem Schreibtisch stehen vier, fünf leere Bierflaschen und eine volle, die ich mir gerade geholt habe. Es ist kurz nach zwölf, mein Hund sitzt neben mir und starrt mich seit ungefähr zehn Minuten an. „Du musst ja noch was essen, entschuldige“ sage ich und streichle ihn abwesend über den Kopf.

Ich gehe wieder nach unten, mache ihm sein Essen und koche Wasser für Instant-nudeln, mein Abendessen.

Wieder zurück im Zimmer: gähnende Langeweile. Es ist still in meinem Kopf. Still und leer.
30.6.11 15:54


Einsam

Das ist das Wort das meinen Zustend am besten beschreibt. Ich bin nicht alleine, ich habe ja immer meinen Hund. Und ein paar Freundinnen die ich beinahe jeden Tag sehe. Und doch bin ich furchtbar einsam, ständig. Kann all meine Gedanken nicht herauslassen, meine Ängste. Habe einen Knoten in der Brust der niemals platzt. Will mich um jeden Preis jemandem anvertrauen und wage es doch nicht.
Die Gedanken, die kreisen, werden immer weniger konkret. Sind nur noch vage Ängste die ich krampfhaft probiere abzuschalten sobald sie auftauchen. Augen zu und durch. Ich frage mich, was mich so stark macht dass ich den Tag überstehe. Denke ständig dass ich bald nicht mehr kann, aber dann sind wieder Wochen im Flug vergangen und ich lebe noch. Wenn mir nur jemand das Gefühl geben könnte dass ich es wert bin zu kämpfen...

Ich habe furchtbar Angst vor Morgen, Praxistag Equicoaching. Ich ahne jetzt schon dass ich mit einem Knall an meine Grenzen stoßen werde. Dass ich meine selbst gestellten Ziele nicht erreichen werde. Dass ich unfähig bin die Dinge so auszuführen wie es sein soll.

Tausend Teufelskreise die ich nicht auf einmal sprengen kann. Die vielleicht unkaputtbar sind?
13.5.11 01:16


Frühlingsregen

Ich würd mich freuen wenn ich wenigstens mal wieder irgendetwas schreiben könnte. Aber meine Ideen reichen meist nur für zwei Zeilen und dann macht es mir keinen Spaß mehr.

Dass das mit dem Kerl nun so abläuft hab ich ja schon vorhergesagt. Hätt ich mal auf mich selbst gehört und nicht zurückgeschrieben. Am besten: ihm nie meine Nummer gegeben. Jetzt sitz ich hier seit Tagen mit einer Unsicherheit die in extremste Selbstzweifel umschlägt sobald ich allein bin.

Gleichzeitig die so ziemlich schlimmsten Kontakte mit meinen Eltern, zu denen ich momentan am liebsten alle Kanäle abbrechen würde. Wenn da nicht das liebe Geld wäre.

Und wieder schwirrt die selbe gute Frage in meinem Kopf: ob und wem man es erzählen kann wenn man irgendwie das Gefühl hat, dass sich die Mühe nicht mehr lohnt. Und dass man nicht weiß für wen man das alles überhaupt noch macht.
12.4.11 01:41


Genug ist genug

Es scheint mir schon wieder so lange her dass ich beim Dekan war. Mit meinen Eltern gesprochen habe. Und es ist noch nichts passiert. Nach wie vor lebe ich in den Tag hinein, überlebe die Tage. Irgendwie, mit der richtigen Menge Alkohol gehts schon.

Ständig in den Vorlesungen mit den eigenen Problemen konfrontiert zu werden schlaucht. Und ich fühle mich immer als ob alle mich ansehen, als ob alle wüssten. Traue mich kaum, Fragen zum Stoff zu stellen. Habe Angst dass mich die Fragen verraten könnten. Als ob ich ein Verbrechen begangen habe. Habe ich irgendwie ja auch. Ein Verbrechen an mir selber, das Verschweigen meiner Probleme. Ich habe Angst dass es bald zu spät ist. Je langsamer es beginnt und je später man Hilfe sucht, desto schwieriger wird es, psychische Krankheiten zu kurieren, habe ich heute gelernt.

Langsam bin ich zu müde um nachzudenken über mich selbst. Habe alle Gedanken schon einmal gedacht. Und die die ich noch nicht gedacht habe sind wahrscheinlich so kompliziert dass ich nicht mehr im Stande bin, sie zu denken.

Es wird immer schlimmer. Ich fühle nichts mehr. Nur Leere. Wenn ich doch nur wieder etwas fühlen könnte. Und sei es nur Trauer und Wut über meine Situation. Das wäre zumindest ein Anfang.
18.2.11 00:24


Und jetzt kommen wohl unausweichlich meine Eltern ins Spiel.

Ich habe einen Stein ins Rollen gebracht und ohne sie geht es nicht weiter. Wie sähe das denn aus wenn ich den Stein da jetzt einfach liegen lassen würde?

Die vielen Dinge die noch geklärt werden müssten überfordern mich schon wieder. Versicherungen, Therapien, Arztbesuche, Studium verlängern. Mir graust davor und ich will am liebsten dass alles wieder normal ist. Aber davon wird es auch nicht besser.

Whatever.
13.1.11 23:49


I'm not reliable
You can't rely on me
The only thing you can be sure about is
I'm going to cut this arm open again
And I'm going to drink this very bottle of beer.
12.12.10 23:57


*Trigger*

Heute Nachmittag hab ich mich wieder geschnitten. Keine Miene verzogen, es hat sich weder schlecht noch gut angefühlt. Mit dem Verband darüber habe ich kaum etwas gespürt. Doch jetzt wo ich die Mullbinden wieder abgezogen habe sticht es wie unzählige Nadelstiche, kommt die Wirkung die ich mir erhofft habe. Sie hält nicht lange an.
"Da bist du!"
12.12.10 02:16


Und jetzt sitze ich hier am hellichten Tag, trinke Baileys und habe Angst vor der Zukunft.

Nichts macht mehr Sinn. Ich drehe mich im Kreis. Neu hinzu gekommen sind die Schuldgefühle wegen Rasmus. Beziehungsweise die Angst davor, dass ich mich irgendwann nicht mehr um ihn kümmern kann. Dabei wird er das einzige sein das mir noch bleibt wenn das Studium vorbei ist. Mal ehrlich. Jetzt träumen wir noch, entwickeln Geschäftsideen und gemeinsame Zukunftspläne. Realistisch betrachtet wird es nach der Bachelorarbeit wohl recht schnell auseinanderbröckeln alles. Und dann werden wir uns alle ab und an Emails schreiben. Und ich werd mich wieder völlig in mir selbst verkriechen, dabei stecke ich doch gerade meinen Kopf aus dem Schneckenhaus und mache mich auf, herauszukriechen.
8.12.10 13:49


Kleinigkeiten

sind es, die mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen reißen. Es scheint einfach bestimmte Dinge zu geben für die ich nicht gemacht bin.
Naja geben wir dem Alkohol noch eine Chance.
9.11.10 02:32


Fertig.

Es ist alles so surreal.
Ich finde mich in der gleichen Situation wieder wie vor 4 Jahren wo ich F. kennen gelernt habe. Ein schöner Abend, Küsse, das Gefühl von Geborgenheit. Eine Nacht die ich nicht allein verbringe. Und dann wieder die dumme Hoffnung dass das meine Rettung wäre. Und gleichzeitig das Wissen, dass sich bei mir gar nichts verändert hat. Dass ich es vermasseln werde. Dass ich niemandem vertrauen kann, auch wenn ich ihn rein rational als vertrauenswürdig einstufe. Dass ich früher oder später weglaufen werde. Und dass es vielleicht besser ist wenn ich früher weglaufe um niemandem weh zu tun. Aber wahrscheinlich werde ich zulassen dass eine Weile lang alles so bleibt wie es ist. Ich werde Dinge zulassen einzig aus dem Grund dass ich mir Nähe so sehr wünsche.
Ich muss es ihm sagen. Erklären was los ist. Er hat nicht verdient so behandelt zu werden. Niemand hat das.
22.10.10 16:16


Selbstzerstörsucht

Ich möchte am liebsten den ganzen Tag auf dem Sofa liegen, Filme gucken, Alkohol trinken und rauchen. Ab und an mal schlafen. Aber nichts mehr vom Leben mitbekommen. Das Leben ist furchtbar. Mein Leben ist furchtbar.

Da passiert mir mal was tolles und mir fällt nix besseres ein, als es mir andauernd schlecht zu reden. Ich kann irgendwie nicht akzeptieren dass ich auch mal etwas Gutes verdient habe.

Ich würde gerne kotzen. Alles auskotzen. Vielleicht würde ich mich dann besser fühlen. Und der Drang mich zu schneiden ist auch die ganze Zeit unterschwellig dabei. Ich sorge dafür dass ich friere, dass ich zu wenig schlafe. Irgendwas muss doch total kaputt sein da oben.

Und ich glaube immer noch dass die Zeit mir helfen wird. Lustig.
13.10.10 23:42


Knowledge Is Knowing That A Tomato Is A Fruit, Wisdom Is Not Putting It In A Fruit Salad.

Irgendwie habe ich das Gefühl dass jetzt ein Zeitpunkt wäre für große Sprüche, aber mir fällt nichts ein.

Die letzten zwei Wochen ging es mir wieder besser, aber ich glaube das stimmt nicht. Ich will es nur nicht wahr haben dass das so ist. Ich trink schon wieder ständig, ich will es gar nicht lassen. Es ist doch viel angenehmer so.

Haha, wenn alles klappt habe ich demnächst ein Date. Ich, die ich noch nie ein wirkliches Date hatte, wenn man das eine aussichtslose mit 14 oder so mal außen vor lässt. Ich drück mir die Daumen, dass ich keinen Rückzieher mache. Nur dieser Zustand.... ist furchtbar. Ich nehme mir noch ein Bier.
13.10.10 01:10


Lustiges Wortspiel am Ende

Genau das ist es nämlich. Ich weiß wie absolut beschissen es ist, sich selbst zu verletzen. Und ich weiß wie gut es mir hilft. Mit beiden Argumenten kann ich eine rationale Entscheidung dafür oder dagegen tun. Warum auch immer, seit 3 Jahren entscheide ich mich (mit einer Ausnahme) dagegen. Aber genau die Ausnahme zeigt mir ja, dass es manchmal anscheinend nicht anders geht. Unmittelbar vor der Ausnahme habe ich sehr gut überlegt. Für und Wider abgewogen. Und mich dann völlig bewusst und rational dafür entschieden. Ich hätte es lassen können, aber ich habe mich förmlich gezwungen es zu tun. Ich musste mich nicht zwingen weil ich Angst vor dem Schmerz oder den Folgen gehabt hätte. Nein, ich musste mich zwingen weil ich plötzlich eine rationale Entscheidung anders getroffen habe.

Ach, eigentlich gab es keinen Grund. Könnte ich jetzt so schön sagen. Aber es gab einen. Im Nachhinein wirkt er lächerlich.
Es tat gut diese Ausnahme. Ich würde es gern wieder tun. Und wieder. Und wieder.

Daran sehe ich, wie wirr ich wirklich bin. Ist das nur wieder so eine Albernheit in meinem Kopf? Oder sollte ich mir Gedanken machen? (Haha. Wortspiel.)
15.9.10 02:50


Kalt

Ich weiß nicht was los ist.
In meinem Kopf ist alles... ich weiß nicht, was da ist. Es fühlt sich nicht neblig an, es fühlt sich eigentlich auch nicht einmal taub an. Es fühlt sich überhaupt nicht an. Nach nichts.
Fakt ist, dass ich nichts auf die Reihe kriege. Ich weiß nicht, woran es liegt. An der Perspektivlosigkeit? Daran, dass ich kein Ziel habe? Ist es das was ich brauche? Etwas worauf ich mich freuen kann wenn ich mit fertig bin?
Ich habe Ideen, habe Pläne, aber habe nichts das mich motiviert, diese auszuführen. Bin vielleicht ein bisschen wie Jens, der nicht weiß was er machen soll und deswegen sein Studium endlos in die Länge zieht.
Mein Gehirn ist mal wieder Fluch und Segen zugleich. Ich bekomme es nicht hin, mich herauszufordern. Schiebe ich deswegen alles auf, damit ich wenigstens einmal in den Genuss einer intelektuellen Herausforderung komme, wenn ich kurz vor Ende einer Deadline noch ackern muss? Es klingt wieder so überheblich wenn ich sowas schreibe, aber irgendwie muss ich doch auch mal ehrlich sein.
Und das Coaching... ja, ich hoffe mal wieder im stillen, dass es eine Chance für mich ist, Hilfe zu bekommen, die ich anscheinend immer noch nötig habe. Aber genauso weiß ich eigentlich, dass es eh nicht dazu kommen wird.
Und die anderen laufen immer noch mit viel offensichtlicheren Problemen herum, bei mir sieht keiner was. Und auf der einen Seite bin ich stolz so stark zu sein, dass es keiner merkt. Aber auf der anderen Seite finde ich mich unglaublich schwach, weil ich immer noch kein Vertrauen fassen kann. Weil ich immer noch nicht einsehen will, dass es keinen Prinzen geben wird, der mich rettet. Dass es keinen interessiert. Und dass ich endlich mal die Klappe aufmachen muss.

Das Lesen des vorletzten Eintrags hat mich wieder unglaublich getriggert. Dabei hab ich es doch extra in den Titel geschrieben. Aber ich mach das ja auch absichtlich. Sonst würd ich jetzt nicht schon wieder die Musik hören die mich so runterzieht. Und ich hab vergessen wo ich die Klingen versteckt habe. Ich weiß nur, dass sie in diesem Zimmer sind. Und ich weiß dass ich sie suchen werde, wenn ich diesen Eintrag abgeschickt habe. Ich werde sie mir irgendwo zurechtlegen, einfach dass ich weiß dass sie da sind, dass sie in der Nähe sind. Ich weiß nur nicht ob ich es tun könnte, jetzt wo R. da ist. Für alle die es nicht wissen, R. ist mein Hund den ich zwischen dem letzten Blogeintrag und jetzt bekommen hab.

Jetzt wo ich all das hier schreibe, denke ich wieder dass ich ganz schön kaputt bin. Aber in so was kann ich mich auch gut reinsteigern. Also ABSENDEN drücken, heulen, Tränen abwischen, Maske aufsetzen und weiterspielen. Ich bin die einzige die in meinem Theaterstück sitzt und klatscht. Weil ich es super schaffe, mich selbst zu verarschen!
15.9.10 02:04


Kann mir bitte jemand sagen, wie es mir geht?

Ich fürchte ich hab verlernt, auf meine Gefühle zu hören. Wenn ich mir nicht einmal eine Weile Ruhe gönne um nachzudenken, dann weiß ich nicht wie es mir geht. Ich arbeite jetzt seit 2 Wochen fast nonstop, auch am Wochenende und spätabends noch. Die Nächte sind unruhig, weil immer wieder Welpen bellen.
Ich weiß nicht mal ob ich mich verliebt hab oder ob ich mir das nur eingeredet hab. Und heute Nachmittag kamen plötzlich die Tränen und ich hab mich unglaublich einsam gefühlt. Ich brauch endlich mal wieder jemanden mit dem ich reden kann. Darum bin ich froh dass ich endlich wieder Kontakt mit C. & C. hab.
Völlig wirr im Kopf und ich weiß nicht wann es wieder eine Pause gibt.
22.2.10 01:08


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